Sehenswürdigkeiten auf Zypern

Die Mittelmeerinsel Zypern ist seit 1974 geteilt. Die Republik Zypern im Süden der Insel gehört zu Griechenland, während der Nordteil unter der Kontrolle der Türkischen Republik steht. Die Pufferzone zwischen beiden Teilen, die „Green Line“, verläuft durch die Stadt Nikosia und wird von internationalen Friedensorganisationen bewacht. Auf der kontrastreichen Insel haben Briten, Osmanen, Römer, Griechen und Türken ihre Spuren hinterlassen. Jahrelang war der südliche Teil der Insel Anziehungspunkt für Touristen, in letzter Zeit entdecken viele Urlauber, dass auch der türkische Teil sehenswert ist.

Wer inseltypische kunsthandwerkliche Produkte erstehen möchte, sollte dem idyllischen Bergdorf Lefkara einen Besuch abstatten. Die so genannten Lefkaritika sind Decken mit Flach- und Hohlsaumstickereien, die international bekannt sind. Der gepflegte Ort mit seinen unzähligen Geschäften lädt zum Bummeln ein, denn außer den Stickereien kann man hier auch selbsthergestellten Gold- und Silberschmuck kaufen.

Ein Stück römische Geschichte kann man in der Ausgrabungsstätte bei Paphos erleben. Hier lebten einst reiche Römer, die die Böden ihrer Häuser mit kunstvollen Mosaiken auslegen ließen. Die Häuser sind nur noch in Fragmenten erhalten, hervorragend erhalten sind jedoch die Mosaiken, die aufgrund ihres großen Umfangs Weltruhm erlangt haben.

Eines der wichtigsten archäologischen Ausgrabungsstätten ist das römische Amphitheater von Kourion. Von den Sitzplätzen hat man einen einzigartigen Blick auf das Meer. Wegen der hervorragenden Akustik finden noch heute in Kourion Aufführungen statt.

Eine weitere Sehenswürdigkeit sind die "Roten Dörfer" in der Region um Paralimni. Die Kokkinochoria, wie sie auch genannt werden, haben ihren Ursprung im starken Eisengehalt der Erde. Das Gebiet gehört zu den fruchtbarsten Regionen Zyperns. Hier gedeihen viele Gemüse- und Obstsorten.
Sehenswert ist auch das Kloster Kykko im Troodos-Gebirge.